Angriff auf die Wahrheit
Angriff auf die Wahrheit
Seit Dezember 2024 recherchiere ich zu Wissenschaftsbetrug, Forschungsintegrität und den Schwachstellen des wissenschaftlichen Publikationssystems.
Mich beschäftigt daran vor allem eine Frage:
Was passiert, wenn ausgerechnet das System, das verlässliches Wissen produzieren soll, immer wieder falsche oder manipulierte Forschung durchlässt?
Die Folgen reichen weit über die Wissenschaft hinaus. Es geht um medizinische Entscheidungen, um öffentliche Gelder und um Vertrauen.
Im Rahmen des Projekts sind inzwischen zahlreiche Reportagen, Features, Longreads, Interviews, Podcasts, Moderationen sowie ein Workshop und eine Praxishandreichung für Journalist*innen entstanden, u.a. bei Spektrum der Wissenschaft, Der Spiegel, Reportagen (CH), Der Tagesspiegel, dem Bayerischen Rundfunk und der NZZ am Sonntag (CH).
Möglich wurde diese langfristige Arbeit, die mich bislang quer durch Deutschland, in die Schweiz, nach Schweden, Großbritannien und Belgien geführt hat, vor allem durch den Peter Hans Hofschneider Recherchepreis für Wissenschafts- und Medizinjournalismus 2024/25, mit dem die Projektidee zu Beginn ausgezeichnet wurde. Herzlichen Dank dafür an die Stiftung Experimentelle Biomedizin. Im Verlauf der Arbeit wurden später mehrere Beiträge prämiert und nominiert, darunter beim/mit dem Journalistenpreis „Evidenzbasierte Medizin in den Medien“ 2026, dem Theodor-Wolff-Preis 2026, dem Georg-von-Holtzbrinck-Preis für Wissenschaftsjournalismus 2026 und dem Dietrich-Oppenberg-Medienpreis 2026.
Auf dieser Seite sammle ich fortlaufend die Beiträge, die im Rahmen von „Angriff auf die Wahrheit“ entstehen.
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Erschienen in Reportagen als Titelgeschichte der Ausgabe #90.
Mein bislang umfangreichstes Stück. Ein Longread Über Science Sleuths, manipulierte Studien und ein Publikationssystem, das zu viele Fälschungen durchlässt. Im Zentrum steht der britische Mikrobiologe Sholto David, einer der profiliertesten Wissenschaftsdetektive der Welt.
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Für den Wissenschaftspodcast von Detektor.fm/Spektrum der Wissenschaft.
Ein Podcast-Gespräch über meine Recherchen zu Wissenschaftsbetrug und Research Integrity.
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Erschienen bei Spektrum der Wissenschaft.
Paper Mills machen aus wissenschaftlichem Betrug ein Geschäftsmodell. Die Recherche zeigt, wie gefälschte Studien, gekaufte Autorenschaften und der Publikationsdruck einen Markt geschaffen haben, von dem längst professionelle Anbieter profitieren.
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Produziert für Bayern 2 / IQ – Wissenschaft und Forschung.
Teil 1: Gefälschte Forschung lässt sich mit KI schneller und billiger produzieren als je zuvor. Der erste Teil des Podcasts folgt den Wegen solcher Fake-Studien – von kommerziellen Paper Mills bis in wissenschaftliche Fachzeitschriften.
Teil 2:Wer findet den Betrug, wenn die Kontrollsysteme versagen? Der zweite Teil begleitet Science Sleuths bei ihrer Arbeit und zeigt, mit welchen Methoden sie manipulierte Bilder, erfundene Daten und verdächtige Publikationen aufspüren.
Nominiert für den
Georg-von-Holtzbrinkpreis für Wissenschaftsjournalismus 2026
Dietrich-Oppenberg-Medienpreis 2026
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Erschienen bei Spektrum der Wissenschaft.
Elisabeth Bik und Jana Christopher suchen dort nach Manipulationen, wo die Wissenschaft selbst oft nicht genau genug hingesehen hat. Ein Porträt über zwei außergewöhnliche Frauen Science Sleuths – und eine Kontrolllücke, die eigentlich andere schließen müssten.
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Erschienen bei Spektrum der Wissenschaft.
Manipulierte Bilder und erfundene Daten tauchen in der Forschung weit häufiger auf, als es Retractions einzelner Studien vermuten lassen. Diese Feature zeichnet nach, wie groß das Dunkelfeld sein könnte – und warum das Wissenschaftssystem Mühe hat, mit dem Problem Schritt zu halten.
Ausgezeichnet mit dem Journalistenpreis „Evidenzbasierte Medizin in den Medien“ 2026.
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Erschienen bei Der Spiegel.
THE, QS, Shanghai: Hochschulrankings ordnen Universitäten scheinbar präzise nach Qualität. Doch was messen sie wirklich? Eine Analyse darüber, wie fragwürdige Kennzahlen Karrieren, Hochschulpolitik und das Bild von guter Wissenschaft prägen.
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Erschienen bei Der Tagesspiegel/Tagesspiegel Background.
Sprachmodelle können heute wissenschaftliche Texte, Daten und ganze Studien erzeugen. Die Recherche fragt, was passiert, wenn sich echte und künstlich produzierte Forschung immer schwerer unterscheiden lassen – und Vertrauen selbst zur knappen Ressource wird.
Nominiert für den Theodor-Wolff-Preis 2026 in der Kategorie Zukunft & Verantwortung.
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Erschienen in NZZ am Sonntag.
Peer Review gilt als Qualitätsfilter der Wissenschaft. Doch das jahrzehntealte Verfahren gerät angesichts wachsender Publikationszahlen, überlasteter Gutachter und neuer Betrugsformen zunehmend an seine Grenzen. Welche Alternativen gibt es?